Gründerreise

Gründerreise

Gründen ist eine Reise – so lautet unsere Devise. Am Anfang einer Gründung steht immer erst mal das Chaos. Wo fange ich an? Wie gehe ich am besten vor? Was ist nun noch mal genau der erste, zweite, dritte Schritt? Wie schön wäre es folglich, wenn es einen einfachen Fahrplan gäbe, der Dich zum sicheren Erfolg führen würde. Nun, genau diesen gibt es. Wenn Du bei Deiner Reise als Gründerin oder Gründer schnell und sicher durchstarten willst, dann gibt es verschiedene Stationen, die Du in einer vorgegebenen Reihenfolge passieren solltest.

Der große Trick bei der Gründerreise: betrachte die Reise als eine Lernerfahrung. Das bringt Abstand zwischen Dich und Deine Idee, die Dir sicherlich schon ans Herz gewachsen ist. So gibst Du Dir die Freiheit, Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen; Du erlaubst Dir, nicht gleich in die Perfektionsfalle zu tappen, sondern auch bspw. mit einem einfachen Prototyp zufrieden zu sein; und vor allem ermöglicht es Dir, die ein oder andere Erfahrung professionell wegzustecken und nicht persönlich zu nehmen. So führt Dich Deine Gründerreise zu Deinem beruflichen Erfolg.

Deine individuelle
Gründerreise

Dein Fahrplan zum einfachen durchstarten

Gründerreise in Schritten
Gründerreise Schritte 1

So startest Du in Deine Gründerreise

Vision: Lass Dir für Deine Reise Flügel wachsen

Eine starke Vision lässt Dich den ersten Schritt Deiner Reise als Gründer*in gehen. Oft ist man diesen schon unbewusst gegangen, wenn man davon geträumt hat, durch sein Produkt oder Service die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Eine starke Vision verleiht Dir Flügel, verhilft Dir zu Ausdauer und Durchhaltevermögen, lässt Dich so für Deine Idee brennen, dass Du damit andere begeistern kannst. Doch eines sollte Dich Deine Vision nie: blenden. Denn sonst läufts Du blind an Deiner zweiten und wichtigsten Station vorbei: dem Kunden.

Understand: Deinen Kunden wirklich verstehen

Man braucht nicht nur eine Idee, sondern viele Ideen, um daraus eine richtig gute Idee zu weben. Und um zu solch einer zu gelangen, muss man seine Kunden richtig verstehen. Was sind die Probleme, wenn der Kunde das heutige Produkt kauft? Welche Ergebnisse erwartet sich Dein Kunde von Deiner Lösung? Worin liegen die Vorteile Deiner Lösung? Vergiss nicht das Marktpotential: Wie viele Personen könnten Dein Produkt oder Service gebrauchen? Was könnten Sie bereit sein, zu bezahlen? Wenn Du alle diese Fragen durch Recherchen, nach Interviews oder Umfragen mit potenziellen Kunden souverän beantworten kannst, dann wird es Zeit für den nächsten Schritt: Ideation.

Ideate: Großes denken!  

Diese Station lebt davon, dass Du wirklich spielerisch und offen an sie herangehst. Nimm Deine erste Idee – und bereichere sie mit unzähligen vielen weiteren Ideen. Jede Idee zählt. Keine Idee ist schlecht. Nimm ruhig Ideen von anderen an: von Familie, Freunden und Kollegen. Konzentriere Dich auf die Erkenntnisse, die Du durch den vorherigen Schritt gesammelt hast: Welche Services oder Features sind Deinen Kunden besonders wichtig? Welche Hinweise haben Dir Deine Kunden gegeben, die Deine Idee bisher nicht einschließt? Lass Dich von Lösungen aus anderen Industrien inspirieren: Was magst Du an diesen? Was könntest Du davon auf Deine Geschäftsidee übertragen? Und vergiss eines nie: Think big. Denk Dir Dein Business nicht zu klein. Du willst doch eigentlich die Welt erobern!

Focus: Klarheit sorgt für Zielgenauigkeit auf Deiner Gründerreise

Um zu zeigen, wie wichtig Fokus ist, ein kleines Beispiel: Instagram wurde über Nacht so erfolgreich, weil die Gründer sich bei ihrem Produkt nur auf ein Feature konzentriert haben: das Teilen von Fotos. Wenn Du nun also Dein Board voller Ideen anschaust: Was ist für Deinen Kunden am wichtigsten? Konzentriere Dich auf eine Handvoll von Themen – und nur auf einen Markt oder eine Anwendung, wo Du Deine Lösung platzieren möchtest. Alles andere lenkt Dich davon ab, erfolgreich zu werden.

Der wichtigste Teil Deiner Gründerreise ist geschafft!

Begeb Dich auf Deine Gründerreise.

Design Experiment: Mach das Unsichtbare sichtbar

Du bist immer noch im Lernmodus. Deswegen solltest Du nicht gleich Dein Produkt auf den Markt bringen, sondern dem „Lean Start-up“ Gedanken folgen. Du hast schon viel über Deine Kunden und den Markt kennengelernt: Doch wo liegen bei Deiner Geschäftsidee die größten Annahmen? Was wurde bisher nicht durch Kunden oder Marktrecherche ein-eindeutig bestätigt? Schau Dir diese Annahmen an und überlege, wie Du sie durch kleine Experimente überprüfen kannst.

Design Prototype: Deine Idee nimmt Form an

Um richtig gut experimentieren zu können, macht es Sinn, einen Prototyp zu bauen, mit dessen Hilfe man die Annahmen überprüfen kann: bastle, nähe, zeichne Dein Produkt; bau eine Website oder mach ein kleines Promo-Video und bitte potenzielle Kunden um ihr Feedback. Hier solltest Du nicht in die Perfektions-Falle tappen. Es geht erst mal darum, überhaupt zu starten.

Run Test & Validate: Auf der Zielgeraden

Je mehr Du mit Hilfe Deines Prototyps lernst, was gut oder schlecht ist, was funktioniert oder nicht, umso besser. Denn desto schneller und sicherer näherst Du Dich Deinem erfolgreichen Business. Sammle und sortiere alle Erkenntnisse, die Du in die nächste Version Deines Produktes oder Services integrierst. Wenn das Feedback überwiegend positiv war, wird es Zeit, Deinen Launch vorzubereiten.

Iterate: Hör nie auf, besser zu werden

Du hast es Dir schon fast gedacht: Nicht nur Gründen, sondern auch Unternehmer*in sein, ist eine Reise. Hör nie auf, Deinen Kunden zuzuhören und bei Nicht-Kunden nachzufragen, warum sie noch nicht zu Deinen Fans gehören. Denn erfolgreich zu bleiben ist die gleiche Reise, wie schnell und sicher zu gründen: Es geht immer darum, groß und offen zu denken, im Kleinen auszuprobieren, schnell zu lernen und somit sicher am Markt zu launchen.

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